Legasthenie

Legasthenie ist eine spezifische Problematik normal intelligenter Kinder beim Lesen und/oder Schreiben, ohne dass dafür eine äußere Ursache erkennbar ist (z.B. Probleme beim Sehen oder Hören). Statistisch gesehen sitzen in jeder Klasse mindestens drei legasthene Kinder. Legasthenie ist die Folge von genet­isch bedingten differenten Sinneswahr­neh­m­ungen. Dadurch kommt es beim Schreiben und/oder Lesen zu einer zeitweisen Unauf­merksamkeit, die wiederum Wahrnehmungs­fehler zur Folge hat.
Die Legasthenie als biogenetische Anlage besteht ein Leben lang. Nur durch spezielles Training können Fortschritte erzielt werden.

Im Gegensatz dazu ist die LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) erworben. Sie kann durch bestimmte Ereignisse im Leben hervorgerufen werden (familiäre Situation, Krankheit, Schulwechsel…). Durch ver­mehrtes Üben verschwindet dieses Lern­problem allmählich wieder.